Wie groß ist eigentlich eine normale Tür – und gelten bei Haustüren dieselben Türmaße wie bei Innentüren? Wer eine neue Tür plant oder eine alte ersetzen möchte, stößt schnell auf unterschiedliche Angaben zu Breite und Höhe. Dazu kommen Türblattmaß, Rahmenmaß, Rohbaumaß und lichte Durchgangsbreite – und schon ist nicht mehr ganz klar, welches Maß für die neue Tür tatsächlich zählt.
Türmaße: Das Wichtigste auf einen Blick
Wer neue Türen plant, stößt schnell auf verschiedene Türmaße: Türblattmaß, Rahmenmaß, Rohbaumaß und lichte Durchgangsbreite sind nicht dasselbe. Besonders wichtig: Haustüren und Innentüren folgen nicht immer denselben Maßlogiken. Während Innentüren oft klaren Standardgrößen folgen, spielen bei Haustüren zusätzlich Rahmen, Schwelle, Seitenteil und Oberlicht eine Rolle.
Welche Türmaße sind bei Innentüren typisch?
Bei Innentüren gibt es viele bekannte Standardgrößen. Häufige Türmaße liegen bei Breiten wie 61 cm, 73,5 cm, 86 cm oder 98,5 cm. Die dazugehörige Rohbauöffnung ist jedoch größer als das reine Türblattmaß.
Für Innentüren lassen sich Standardmaße meist besonders gut über Tabellen einordnen.Warum Haustürmaße anders betrachtet werden
Bei Haustüren reichen reine Breite und Höhe oft nicht aus. Hier beeinflussen Rahmen, Schwelle, Seitenteil, Oberlicht und Einbausituation, welche Türgröße tatsächlich passt. Deshalb sollten Haustürmaße nie nur aus der sichtbaren Türbreite abgeleitet werden.
Gerade bei Haustüren zählt immer das komplette Türelement – nicht nur das Türblatt.Welche Maße sollte man nicht verwechseln?
Das sichtbare Türmaß ist nicht automatisch das Maß für Bestellung oder Einbau. Unterschieden werden sollten vor allem Türblattmaß, Rahmenmaß, Rohbaumaß und lichte Breite. Erst zusammen zeigen diese Werte, welche Tür wirklich passt.
Besonders bei Austausch und Sanierung lohnt sich ein genauer Blick auf alle Maßangaben.Türenbauer finden und passende Angebote vergleichen
Ob neue Haustür, Austausch im Altbau oder ungewöhnliche Türmaße: Ein Fachbetrieb kann die vorhandene Einbausituation prüfen, das passende Türelement planen und ein fachgerechtes Aufmaß durchführen.
Türmaße Tabelle: Standardmaße für Haustüren & Innentüren
Welche Türmaße sind üblich? Die Antwort hängt stark davon ab, ob es um eine Haustür oder eine klassische Innentür geht. Während sich viele Innentüren an festgelegten Vorzugsmaßen orientieren, sind Türmaße bei Haustüren stärker vom jeweiligen Türsystem, vom Rahmen und von der gewünschten Ausstattung abhängig.
Typische komplette Türelemente liegen häufig um 100 oder 110 cm Breite – größere Ausführungen und Sondermaße sind problemlos möglich.
Bei klassischen Zimmertüren begegnen uns mehrere feste Raster- und Vorzugsmaße, die Türblatt und dazugehörige Öffnung aufeinander abstimmen.
Türblattmaß, Rahmenaußenmaß, Rohbaumaß und lichte Breite können unterschiedliche Werte haben.
Typische Türmaße bei Haustüren
Bei Haustüren gibt es nicht das eine Standardmaß, das für jedes Produkt gilt. Viele Hersteller bieten jedoch bestimmte Größen als Standardelemente an. Die Tabelle zeigt typische Größenbereiche, an denen du dich bei der ersten Planung orientieren kannst.
| Türmaß ca. Rahmenaußenmaß | Einordnung typische Nutzung | Besonderheit bei der Planung |
|---|---|---|
| 100 × 210 cm | häufige Größe für einflügelige Haustüren | kompakte Standardlösung für viele Eingangsbereiche |
| 110 × 210 cm häufig | großzügigere einflügelige Haustür | mehr Platz am Eingang und breiterer möglicher Durchgang |
| 115 × 220 cm | großes und repräsentatives Türelement | besonders interessant bei großzügigen Neubauten |
| individuelles Maß | Sanierung, Altbau oder besondere Architektur | Maßbereich hängt vom konkreten Haustürsystem ab |
Bei Haustüren sind diese Türmaße nur Orientierung: Schon Rahmenprofil, Schwelle, Seitenteil oder Oberlicht können das Gesamtmaß verändern. Für die Bestellung zählt deshalb immer das Rahmenaußen- beziehungsweise Bestellmaß des konkreten Haustürsystems.
Türmaße für klassische Innentüren
Bei Innentüren sind die Größen stärker standardisiert. Die folgende Türmaße Tabelle zeigt typische Nennmaße und die dazugehörigen Außenmaße gefälzter einflügeliger Türblätter.
| Nennmaß Breite × Höhe | Türblattmaß gefälzte Innentür | Einordnung typische Wirkung |
|---|---|---|
| 63,5 × 201 cm | 61 × 198,5 cm | sehr schmale Tür |
| 76 × 201 cm | 73,5 × 198,5 cm | eher kompakte Innentür |
| 88,5 × 201 cm bekanntes Maß | 86 × 198,5 cm | verbreitete Türblattbreite |
| 101 × 201 cm | 98,5 × 198,5 cm | großzügigere Innentür |
| 113,5 × 213 cm | 111 × 211 cm | besonders breite und hohe Ausführung |
Warum stehen bei einer Tür mehrere Maße?
Weil eine Tür aus mehr besteht als dem sichtbaren Türblatt. Je nachdem, wo gemessen wird, kann für dieselbe Tür ein anderer Wert angegeben sein.
Türmaße bei Haustüren: Welche Breite und Höhe sind sinnvoll?
Bei einer Haustür gibt es nicht das eine perfekte Maß. Welche Türmaße sinnvoll sind, hängt von der vorhandenen Öffnung, dem gewünschten Durchgang und dem gesamten Türelement ab. Gerade bei Haustüren beeinflussen Rahmen, Schwelle, Seitenteil oder Oberlicht, wie groß die fertige Tür tatsächlich wird.
Haustürmaße immer als komplettes Türelement betrachten
Bei einer Haustür kann sich eine Maßangabe auf das Türblatt, den Rahmen oder das komplette Element beziehen. Wer Türmaße für Haustüren vergleicht, sollte deshalb zuerst prüfen, welcher Teil tatsächlich gemessen oder angegeben wurde.
Wie breit sollte eine Haustür sein?
Breitere Haustüren schaffen mehr Bewegungsfreiheit und wirken häufig großzügiger. Das ist im Alltag praktisch – etwa mit Kinderwagen, größeren Einkäufen oder beim Transport von Möbeln.
Wichtig: Nicht nur die Gesamtbreite, sondern auch die tatsächlich nutzbare Durchgangsbreite berücksichtigen.Welche Höhe passt zum Hauseingang?
Die Höhe beeinflusst nicht nur den Durchgang, sondern auch die Wirkung der Fassade. Bei modernen Häusern, hohen Decken oder großzügigen Eingangsbereichen können höhere Türelemente besonders harmonisch wirken.
Bei einer Sanierung immer die vorhandene Öffnung und die spätere Bodenhöhe mit berücksichtigen.Große Türmaße wirken anders – aber nicht immer besser
Sehr große Türmaße können einen Eingang repräsentativer wirken lassen. Gleichzeitig steigen Gewicht und Anforderungen an Konstruktion, Beschläge und Montage. Größe und Gestaltung sollten deshalb zusammen geplant werden.
Durchgang, Architektur und vorhandene Öffnung immer gemeinsam betrachten.Was die Türmaße einer Haustür zusätzlich beeinflusst
Moderne Eingangsbereiche bestehen häufig nicht nur aus einem einzelnen Türblatt. Rahmen, Schwelle, Seitenteil oder Oberlicht können das Gesamtmaß des Türelements deutlich verändern.
Ein feststehendes Seitenteil verbreitert das gesamte Türelement, ohne dass das bewegliche Türblatt selbst breiter sein muss.
Ein Oberlicht erweitert den Eingang nach oben und kann zusätzlich mehr Tageslicht in den Flur bringen.
Der Rahmen benötigt Platz innerhalb der vorhandenen Öffnung. Deshalb ist das Türblattmaß nicht mit dem Gesamtmaß gleichzusetzen.
Auch der untere Anschluss beeinflusst die Planung – besonders bei Sanierungen und möglichst schwellenarmen Eingängen.
Bestehende Türmaße nicht einfach übernehmen
Soll eine alte Haustür ersetzt werden, ist das sichtbare Maß der bisherigen Tür nur ein erster Anhaltspunkt. Die tatsächliche Wandöffnung kann hinter Rahmen, Verkleidung oder Putz anders aussehen.
Gerade bei älteren Gebäuden sollten Türmaße, vorhandene Öffnung und neues Türelement deshalb gemeinsam betrachtet werden, bevor eine neue Haustür bestellt wird.
Nicht zwingend. Entscheidend ist, welches Maß gemessen wurde und wie das neue Türsystem aufgebaut ist.
Türblattmaß, Rahmenmaß, Rohbaumaß und lichte Breite: Was bedeuten die Türmaße?
Bei einer Tür können mehrere unterschiedliche Türmaße angegeben sein. Das Türblatt ist kleiner als das komplette Türelement, die Rohbauöffnung wiederum größer – und der tatsächlich nutzbare Durchgang hat nochmals ein anderes Maß. Wer eine Haustür oder Innentür plant, sollte deshalb zuerst klären, welches Türmaß eigentlich gemeint ist.
Ein Türelement – mehrere Türmaße: Entscheidend ist immer, wo gemessen wird. Rohbauöffnung, Rahmen, Türblatt und freier Durchgang sind vier verschiedene Größen.
Die Öffnung in der Wand
Das Rohbaumaß beschreibt Breite und Höhe der vorhandenen oder geplanten Türöffnung im Baukörper. Innerhalb dieser Öffnung wird später das komplette Türelement beziehungsweise die Zarge montiert.
Das Rohbaumaß ist größer als das darin eingebaute Türelement.Das Außenmaß des Türrahmens
Das Rahmenaußenmaß beschreibt die Größe des kompletten Türrahmens. Besonders bei Haustüren ist dieses Türmaß wichtig, weil der Rahmen innerhalb der vorhandenen Wandöffnung montiert werden muss.
Bei Haustüren begegnet dir das Rahmenmaß häufig bei Planung und Bestellung.Die Größe der beweglichen Tür
Das Türblattmaß bezeichnet Breite und Höhe des beweglichen Türblatts. Rahmen oder Zarge gehören nicht dazu. Deshalb ist dieses Türmaß kleiner als die gesamte Türöffnung.
Vor allem bei Innentüren wird die Größe häufig über das Türblatt angegeben.Der tatsächlich freie Durchgang
Die lichte Durchgangsbreite zeigt, wie viel Platz nach dem Einbau tatsächlich frei bleibt. Dieses Türmaß ist besonders wichtig, wenn ein großzügiger oder barrierearmer Eingang geplant wird.
Für den Nutzungskomfort ist die lichte Breite oft wichtiger als die Türblattbreite.So hängen die unterschiedlichen Türmaße zusammen
Vereinfacht liegen die verschiedenen Maße ineinander. Die Rohbauöffnung bietet Platz für das Türelement, innerhalb des Rahmens sitzt das Türblatt – und am Ende bleibt der tatsächlich nutzbare Durchgang.
Welche Türmaße sind besonders wichtig?
Je nach Türart stehen bei Planung und Bestellung unterschiedliche Maße im Vordergrund.
Rahmenmaß und Einbausituation
Bei Haustüren zählt das komplette Türelement. Rahmen, Schwelle, Seitenteil oder Oberlicht können die gesamten Türmaße verändern.
Türblatt, Zarge und Rohbauöffnung
Bei Innentüren lassen sich Türblattmaß, Zargenmaß und Rohbauöffnung häufig anhand standardisierter Größen gut aufeinander abstimmen.
„Meine Tür ist 100 cm breit.“
Klingt eindeutig – ist es aber nicht. Gemeint sein könnte das Türblatt, das komplette Rahmenaußenmaß oder die vorhandene Wandöffnung. Diese Türmaße können deutlich voneinander abweichen.
Türblatt, Rahmen, Rohbauöffnung oder freier Durchgang?
Türmaße bei der Sanierung: Alte Haustür richtig ersetzen
Beim Austausch einer alten Haustür sollte das vorhandene Türmaß nicht einfach übernommen werden. Gerade in älteren Häusern können Rahmen, Putz, Verkleidungen oder nachträglich veränderte Bodenhöhen die tatsächliche Einbausituation verdecken. Deshalb beginnt die Planung einer neuen Haustür immer mit einem genauen Blick auf die vorhandenen Türmaße und die Wandöffnung.
Die alte Tür messen – und genau dieses Maß neu bestellen
Das sichtbare Maß der alten Haustür sagt noch nicht zuverlässig, wie groß das neue Türelement sein muss. Entscheidend sind Wandöffnung, Rahmenaußenmaß und Einbauluft des gewählten Türsystems.
Alte Haustür genau ansehen
Zunächst wird geprüft, wie die vorhandene Tür eingebaut ist. Besonders wichtig sind Rahmen, Schwelle, Wandanschlüsse und mögliche Verkleidungen rund um die Türöffnung.
Das sichtbare Türmaß muss nicht mit dem ursprünglichen Rohbaumaß übereinstimmen.Breite und Höhe mehrfach messen
Bei älteren Gebäuden sind Türöffnungen nicht immer vollkommen gerade. Deshalb sollten Breite und Höhe an mehreren Stellen geprüft werden. So lassen sich Abweichungen frühzeitig erkennen.
Für die Planung zählt nicht irgendein Einzelwert, sondern die gesamte Einbausituation.Neues Türsystem passend planen
Erst danach lässt sich entscheiden, welche Türmaße für die neue Haustür sinnvoll sind. Dabei können auch ein breiterer Durchgang, eine andere Schwelle, ein Seitenteil oder ein Oberlicht berücksichtigt werden.
Ein Haustürtausch ist deshalb auch eine Chance, den Eingang neu zu gestalten.Welche Türmaße werden beim Haustürtausch benötigt?
Für eine erste Einschätzung reichen Breite und Höhe der bestehenden Öffnung. Für die konkrete Bestellung müssen jedoch weitere Punkte berücksichtigt werden.
Was tun, wenn die Türmaße keinem Standard entsprechen?
Gerade im Altbau können Haustüröffnungen deutlich von heutigen Standardgrößen abweichen. Das bedeutet aber nicht automatisch, dass die Wandöffnung komplett verändert werden muss.
Je nach vorhandenen Türmaßen kann geprüft werden, ob ein passendes Türelement verfügbar ist, eine Maßanfertigung sinnvoll wird oder die Öffnung angepasst werden kann.
Wenige Zentimeter können entscheidend sein
Ein neues Türsystem kann einen anderen Rahmenaufbau besitzen als die alte Haustür. Deshalb lassen sich alte und neue Türmaße nicht immer 1:1 übertragen.
Besonders bei älteren Häusern, ungewöhnlichen Öffnungen oder größeren Haustürelementen.
Türenbauer finden und passende Angebote vergleichen
Ob neue Haustür, Austausch im Altbau oder ungewöhnliche Türmaße: Ein Fachbetrieb kann die vorhandene Einbausituation prüfen, das passende Türelement planen und ein fachgerechtes Aufmaß durchführen.
Tür richtig ausmessen: Welche Maße braucht der Türenbauer?
Standardmaße sind eine gute Orientierung – für die neue Haustür zählt aber die tatsächliche Situation vor Ort. Besonders beim Austausch einer bestehenden Tür sollten Breite und Höhe der Öffnung an mehreren Stellen gemessen werden. Denn gerade in älteren Gebäuden sind Wände, Boden und Sturz längst nicht immer vollkommen gerade.
Rohbaumaß statt Türblattmaß
Gemessen wird die Öffnung – nicht einfach die alte Haustür
Wer eine vorhandene Haustür ersetzen möchte, sollte nicht davon ausgehen, dass die Abmessungen des alten Türblatts oder des sichtbaren Rahmens automatisch dem benötigten Maß der neuen Tür entsprechen.
Für die Planung sind insbesondere die vorhandene Maueröffnung, Einbausituation und gewünschte Durchgangsbreite wichtig. Daraus wird anschließend das passende Maß des neuen Türelements bestimmt.
Türöffnung an drei Stellen messen
Die Breite sollte oben, mittig und unten ermittelt werden. Gerade bei älteren Gebäuden können sich die Werte unterscheiden.
Nicht nur einmal quer messen.Auch die Höhe mehrfach prüfen
Die Höhe der Öffnung wird vom späteren Bodenniveau bis zum Sturz gemessen. Links und rechts können unterschiedliche Werte entstehen.
Bodenaufbau unbedingt berücksichtigen.Kleinsten Wert im Blick behalten
Unterschiedliche Messwerte können auf schiefe Laibungen oder Unebenheiten hinweisen. Deshalb darf für die Planung nicht einfach mit dem größten gemessenen Wert gerechnet werden.
Abweichungen gehören ins Aufmaß.Diese Türmaße sollte man kennen
Je nach Einbausituation sind mehrere Maße relevant. Besonders bei einem Haustürtausch geht es deshalb nicht nur um Breite × Höhe.
Breite der Maueröffnung oben, mittig und unten
Höhe der Öffnung links und rechts
Wand- und Laibungssituation rund um die Tür
Fußbodenaufbau und Schwelle inklusive geplantem Endniveau
Türmaße früh mit der Rohbauöffnung abstimmen
Im Neubau lassen sich Türöffnung und gewünschtes Türelement frühzeitig aufeinander abstimmen. Dadurch können Standardmaße häufig problemlos berücksichtigt und unnötige Sonderanfertigungen vermieden werden.
Im Altbau entscheidet die vorhandene Öffnung
Bei bestehenden Gebäuden muss sich die neue Haustür meist an den vorhandenen Rohbaumaßen orientieren. Schiefe Laibungen, alte Bodenaufbauten oder frühere Umbauten können das Aufmaß zusätzlich beeinflussen.
Haustür in Sondermaß: Wann braucht man eine Maßanfertigung?
Nicht jede Maueröffnung passt zu den gängigen Standardmaßen. Besonders bei älteren Häusern, großzügigen Eingangsbereichen oder besonderen architektonischen Lösungen kann eine Haustür im Sondermaß sinnvoll oder sogar notwendig sein. Dabei wird das Türelement passend zur vorhandenen Öffnung und den gewünschten Funktionen gefertigt.
Wenn Standard-Türmaße nicht zum Haus passen
Eine Haustür muss nicht zwangsläufig eines der üblichen Standardmaße haben. Moderne Türen können in vielen Breiten und Höhen gefertigt und zusätzlich mit Seitenteilen, Oberlichtern oder besonders breiten Türflügeln kombiniert werden.
Das ist vor allem dann interessant, wenn die vorhandene Maueröffnung erhalten bleiben soll. Statt die Öffnung auf ein Standardmaß umzubauen, kann das neue Türelement passend dazu geplant werden.
Rahmen, Montagefuge, Seitenteile und gewünschte Durchgangsbreite müssen bei der Planung gemeinsam berücksichtigt werden.
Wann sind Sondermaße bei Haustüren sinnvoll?
Ungewöhnliche Maueröffnungen
Gerade ältere Häuser besitzen häufig Türöffnungen, deren Breite oder Höhe von heutigen Standardmaßen abweicht. Eine Maßanfertigung kann sich an die vorhandene Bausubstanz anpassen.
Besonders breite Haustüren
Für einen großzügigen Eingangsbereich können breitere Türflügel oder Kombinationen aus Haustür und Seitenteil geplant werden. So lässt sich die vorhandene Breite optisch und funktional nutzen.
Überhohe Haustüren
Hohe Fassaden und moderne Architektur wirken häufig harmonischer mit einer entsprechend hohen Haustür. Auch hierfür können individuelle Türmaße gewählt werden.
Seitenteil oder Oberlicht integrieren
Eine große Maueröffnung muss nicht vollständig durch einen breiten Türflügel ausgefüllt werden. Seitenteile und Oberlichter ermöglichen individuelle Abmessungen und bringen zusätzlich Licht in den Eingang.
Nicht automatisch die Öffnung verkleinern
Passt eine vorhandene Türöffnung nicht zu einem Standardmaß, gibt es grundsätzlich mehrere Möglichkeiten. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt vom Gebäude und vom gewünschten Eingang ab.
Bei Sondermaßen zählt das gesamte Türelement
Bei einer individuellen Haustür sollten nicht nur Breite und Höhe betrachtet werden. Auch die gewünschte lichte Durchgangsbreite, Öffnungsrichtung, Schwelle, Seitenteile und Anschlüsse an das Mauerwerk beeinflussen die endgültige Konstruktion.
Rohbaumaß vorhandene Öffnung exakt erfassen
Durchgang gewünschte lichte Breite festlegen
Aufteilung Türflügel und Seitenteile planen
Einbau Anschlüsse und Montage berücksichtigen
Unsicher, welche Türmaße bei Ihnen passen?
Ein Türenbauer kann die vorhandene Öffnung fachgerecht ausmessen und prüfen, ob ein Standardmaß ausreicht oder eine individuelle Haustür sinnvoller ist. Vergleichen Sie passende Fachbetriebe aus Ihrer Region und lassen Sie sich unverbindliche Angebote erstellen.
Typische Fehler bei Türmaßen: Was wird beim Ausmessen oft falsch gemacht?
Bei Türmaßen reichen wenige Zentimeter Unterschied, damit eine neue Tür nicht wie geplant passt. Häufig entstehen Fehler, weil Türblattmaß, Rahmenmaß, Rohbaumaß und lichte Durchgangsbreite miteinander verwechselt werden. Besonders beim Austausch einer Haustür sollte deshalb klar sein, welches Maß tatsächlich benötigt wird.
Was ist der häufigste Fehler beim Bestimmen der Türmaße?
Der häufigste Fehler ist, ein sichtbares Maß der alten Tür direkt als Bestellmaß für die neue Tür zu übernehmen. Entscheidend sind die vorhandene Öffnung, der neue Rahmen, die Montagesituation und der gewünschte freie Durchgang.
Ist das Türblattmaß gleichzeitig das Türmaß?
Nein. Das Türblatt ist nur der bewegliche Teil der Tür. Rahmen, Zarge und Einbausituation führen dazu, dass Türblattmaß, Gesamtmaß des Türelements und benötigte Maueröffnung unterschiedliche Werte haben.
Reicht es, die Türöffnung einmal auszumessen?
Nein. Breite und Höhe sollten an mehreren Stellen gemessen werden. Besonders im Altbau können Maueröffnung, Sturz und Laibungen leicht schief oder unregelmäßig verlaufen.
Kann man das Rohbaumaß direkt als Türmaß bestellen?
In der Regel nicht. Zwischen Maueröffnung und Türelement wird Platz für die fachgerechte Montage und den Anschluss an das Bauwerk benötigt. Das Rohbaumaß ist deshalb eine Ausgangsgröße – nicht automatisch das Bestellmaß.
Warum ist der Fußboden beim Türmaß wichtig?
Der fertige Boden beeinflusst die verfügbare Türhöhe. Wird vor Estrich, Bodenbelag oder einer geplanten Bodensanierung gemessen, kann sich das endgültige Höhenmaß noch verändern.
Sind 100 cm Türbreite auch 100 cm Durchgang?
Nein. Die angegebene Breite eines Türelements ist nicht identisch mit der tatsächlich nutzbaren Öffnung. Rahmen, Türblatt und Öffnungswinkel beeinflussen die lichte Durchgangsbreite.
Kann man einfach die Maße der alten Haustür übernehmen?
Nicht zuverlässig. Bei einem Haustürtausch können sich Aufbau, Rahmenbreite und Anschlüsse der neuen Tür vom alten Element unterscheiden. Außerdem verrät die sichtbare alte Tür nicht unbedingt das tatsächliche Maß der Maueröffnung.
Welches Türmaß ist eigentlich gemeint?
Bei Angeboten, Maßtabellen und beim Aufmaß können unterschiedliche Begriffe auftauchen. Wer sie auseinanderhält, vermeidet viele Missverständnisse bereits vor der Bestellung.
Rohbaumaß Größe der baulichen Öffnung
Rahmenaußenmaß Außenabmessung des Türelements
Türblattmaß Größe des beweglichen Türblatts
Lichte Breite tatsächlich nutzbarer Durchgang
Warum sind Türmaße im Altbau schwieriger?
Im Altbau entsprechen vorhandene Türöffnungen oft keinem heutigen Standardmaß. Hinzu kommen mögliche Abweichungen durch schiefe Wände, ungleichmäßige Laibungen, frühere Umbauten oder veränderte Fußbodenhöhen.
Eine vermeintliche Abweichung von einer Türmaße-Tabelle bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Öffnung verändert werden muss. Häufig lässt sich ein passendes Türelement oder eine Haustür im Sondermaß planen.
Türenbauer finden und passende Angebote vergleichen
Ob neue Haustür, Austausch im Altbau oder ungewöhnliche Türmaße: Ein Fachbetrieb kann die vorhandene Einbausituation prüfen, das passende Türelement planen und ein fachgerechtes Aufmaß durchführen.
Häufige Fragen zu Türmaßen, Türbreiten & Standardmaßen
Wie breit ist eigentlich eine normale Haustür? Welche Türmaße sind Standard – und was ist der Unterschied zwischen Rohbaumaß, Türblattmaß und lichter Breite? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um Türmaße bei Haustüren und Innentüren.
01
Welche Türmaße sind Standard?
+
Bei Türen gibt es verschiedene gängige Standardmaße für Breite und Höhe. Welche Größe passend ist, hängt unter anderem davon ab, ob es sich um eine Haustür oder Innentür handelt und wie groß die vorhandene Maueröffnung ist. Eine Türmaße-Tabelle eignet sich deshalb vor allem zur Orientierung.
02
Wie breit ist eine normale Haustür?
+
Viele Haustüren liegen ungefähr im Bereich von 90 bis 110 cm Breite. Entscheidend ist jedoch, welches Maß angegeben wird. Rahmenaußenmaß, Türblattbreite und lichte Durchgangsbreite sind nicht dasselbe.
03
Ist eine 90 cm breite Tür Standard?
+
Türbreiten um 90 cm sind sehr verbreitet, allerdings sagt die Angabe allein noch wenig über den tatsächlichen Durchgang aus. Eine 90 cm breite Tür bedeutet insbesondere nicht automatisch, dass auch 90 cm lichte Durchgangsbreite zur Verfügung stehen.
04
Wie hoch ist eine normale Tür?
+
Bei modernen Türen sind Höhen um etwa zwei Meter typisch, je nach Türsystem gibt es jedoch verschiedene Standardhöhen. Besonders bei Haustüren, Neubauten und modernen Gebäuden kommen außerdem höhere Türelemente und individuelle Sondermaße infrage.
05
Was bedeutet Rohbaumaß bei einer Tür?
+
Das Rohbaumaß beschreibt die Größe der baulichen Türöffnung. Es bezeichnet also die vorhandene oder geplante Öffnung im Mauerwerk und nicht die Größe des Türblatts. Aus dem Rohbaumaß lässt sich anschließend das passende Türelement bestimmen.
06
Ist das Rohbaumaß gleich dem Türmaß?
+
Nein, das Rohbaumaß ist nicht automatisch das Bestellmaß einer Tür. Zwischen Mauerwerk und Türelement wird Platz für Montage, Ausrichtung und die fachgerechten Anschlüsse benötigt. Deshalb müssen die verschiedenen Maße klar voneinander unterschieden werden.
07
Was ist der Unterschied zwischen Türblattmaß und Türmaß?
+
Das Türblattmaß bezeichnet nur Breite und Höhe des beweglichen Türblatts. Das komplette Türelement umfasst zusätzlich Rahmen beziehungsweise Zarge. Deshalb kann ein angegebenes Türmaß deutlich größer sein als das eigentliche Türblatt.
08
Was bedeutet lichte Breite bei einer Tür?
+
Die lichte Breite ist der tatsächlich nutzbare freie Durchgang bei geöffneter Tür. Sie ist kleiner als das Gesamtmaß des Türelements, weil Rahmen und je nach Konstruktion auch das geöffnete Türblatt Raum beanspruchen.
09
Sind 100 cm Türbreite auch 100 cm Durchgang?
+
Nein. Eine Haustür mit einer angegebenen Breite von 100 cm besitzt normalerweise keinen 100 cm breiten freien Durchgang. Wie viel tatsächlich zur Verfügung steht, hängt unter anderem von Rahmen, Türblatt und Öffnungswinkel ab.
10
Wie breit muss eine barrierefreie Haustür sein?
+
Bei barrierefreien Eingangsbereichen ist vor allem die lichte Durchgangsbreite entscheidend. Für barrierefreie Türen wird ein freier Durchgang von mindestens 90 cm zugrunde gelegt. Das komplette Haustürelement muss deshalb breiter sein als diese 90 cm.
11
Wie messe ich eine Tür richtig aus?
+
Die Breite sollte oben, in der Mitte und unten gemessen werden; die Höhe mindestens links und rechts. Dadurch werden Abweichungen durch schiefe Wände, Laibungen oder einen ungleichmäßigen Boden sichtbar.
12
Messe ich eine Tür mit oder ohne Rahmen?
+
Das hängt davon ab, welches Türmaß benötigt wird. Türblattmaß, Rahmenaußenmaß und Maueröffnung sind unterschiedliche Größen. Für die Planung einer neuen Haustür ist deshalb die Einbausituation wichtiger als eine einzelne Messung des alten Rahmens.
13
Kann ich einfach die alte Haustür ausmessen?
+
Zur ersten Orientierung ja, für die Bestellung reicht das aber nicht unbedingt. Die neue Haustür kann einen anderen Rahmenaufbau besitzen und auch die ursprüngliche Maueröffnung kann größer sein als das sichtbare alte Türelement.
14
Was mache ich, wenn meine Türöffnung kein Standardmaß hat?
+
Eine abweichende Türöffnung muss nicht automatisch umgebaut werden. Je nach Situation kann eine Haustür im Sondermaß gefertigt oder die Öffnung mit Seitenteilen, Festverglasungen oder einem Oberlicht sinnvoll aufgeteilt werden.
15
Gibt es Haustüren nach Maß?
+
Ja, Haustüren können in zahlreichen individuellen Maßen gefertigt werden. Sondermaße kommen beispielsweise bei Altbauten, ungewöhnlichen Maueröffnungen, besonders breiten oder hohen Eingängen und individuellen Architekturkonzepten zum Einsatz.
16
Sind Haustürmaße und Innentürmaße gleich?
+
Nein. Für Haustüren und Innentüren gibt es unterschiedliche Konstruktionen, Anforderungen und übliche Abmessungen. Deshalb sollten Tabellen für Innentürmaße nicht ungeprüft auf eine Haustür übertragen werden.
17
Welche Türbreite ist für Kinderwagen praktisch?
+
Je größer die lichte Durchgangsbreite, desto komfortabler lässt sich ein Kinderwagen durch die Haustür bewegen. Wer eine Haustür neu plant, sollte deshalb nicht nur das Standardmaß betrachten, sondern auch Fahrräder, Kinderwagen, Koffer und größere Gegenstände mitdenken.
18
Muss eine Haustür genau in die Maueröffnung passen?
+
Nein. Das Türelement wird nicht einfach genauso groß wie die vorhandene Öffnung bestellt. Für Ausrichtung, Befestigung, Abdichtung und den Anschluss an das Bauwerk muss die Montagesituation berücksichtigt werden.
19
Sind Türmaße im Altbau anders?
+
Im Altbau sind abweichende und individuelle Türmaße besonders häufig. Bestehende Maueröffnungen können älteren Maßsystemen entsprechen oder durch Umbauten verändert worden sein. Hinzu kommen häufig ungleichmäßige Wände, Stürze und Böden.
20
Wer misst eine neue Haustür aus?
+
Das endgültige Aufmaß für eine neue Haustür sollte ein Türenbauer oder Fachbetrieb übernehmen. Eigene Messungen sind für eine erste Einschätzung sinnvoll, das Bestellmaß sollte jedoch auf Grundlage der tatsächlichen Einbausituation festgelegt werden.
Die richtigen Türmaße sind der Anfang einer Haustür, die wirklich passt
Standardmaß, Sondermaß, breiter Durchgang oder besondere Einbausituation: Ein erfahrener Türenbauer prüft die vorhandenen Maße, berücksichtigt Rahmen, Anschlüsse und gewünschte Durchgangsbreite und plant die Haustür passend zu Ihrem Gebäude.
Anforderungen angeben, Fachbetriebe vergleichen und unverbindliche Angebote für Ihre neue Haustür erhalten.
Türenbauer finden → Kostenlos & unverbindlichKein Problem: Für die erste Anfrage müssen Sie das endgültige Bestellmaß noch nicht kennen. Der Fachbetrieb kann die vorhandene Einbausituation prüfen und das passende Türelement bestimmen.